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Sonnwendfeier 2011

Internationalität der Sonnwendfeier erreicht Kultstatus.

Petrus macht unsere Sonnwendfeier stets ziemlich spannend –
die populären Rhythmen verwandeln die Festwiese zum Tanzboden!

 

 

Alljährlich Zittern und Aufregung bei den Verantwortlichen, Organisatoren und Akteuren der beliebten Feier auf der Wiese der NaturFreunde im geographischen Zentrum Erlangens: So auch bei der Sonnwendfeier 2011. Während der morgendlichen Aufbauarbeit zogen zwar dicke Wolken über den bewährten Veranstaltungsort auf der Wöhrmühlinsel im Regnitztal, doch die Zuversicht stirbt zuletzt – zumindest beim Stadtverband (das Schlossgartenfest war abgesagt worden). Keine Frage weshalb die Verantwortlichen bis zur letzten Minute auf ein himmlisches Einsehen hoffen: Wären doch mehr als zweitausend Euro aus der nicht eben prallen Vereinskasse die Regnitz hinabgeschwommen (u.a. für Toilettenwagen, Bühnenauf- und Abbau, Bühnendach, Versicherung, Schankerlaubnis, Werbung, Miete für die Bierzeltgarnituren an die Brauerei, die tollte Band samt dem Benzingeld für die aus der Region anfahrenden feurigen Tänzerinnen und Tänzer bis hin zu den 20 Flaschen „kolumbianischen Spezialsprit der guten Laune“).

 

 

Ja aber dann um 19.00 Uhr hatte er doch noch ein Einsehen mit der stets zuversichtlichen Truppe: die Regentropfen blieben in den Wolken und ein fulminantes Fest mit lateinamerikanischen Rhythmen, heißen Tänzen und Kurzinformationen zum Themenland des Abends „Kolumbien“ konnte über die Bühne und die Tanzwiese davor gehen – nein wirbeln.
Kulinarische Überraschung des Abends: ein gefülltes Spanferkel ala Columbia und auch die Würste vom Grill der Narrlangia hatten eine feurige Note, geschmeckt hat’s auf alle Fälle.

 

 

Von nur einer Handvoll Ablehnungen beim inzwischen obligatorischen Sonnwendschnaps berichten die Verteilerinnen; die übrigen 300 Gäste probierten das „Feuerwasser aus Kolumbien“, das Hauptagitator Josè Luis Ortega, weithin bekannt als Ex-Stadtrat und Vorsitzender des Ausländer- und Integrationsbeirats, extra in Frankfurt besorgte. Apropos Agitation: auch oder gerade die 5. Sonnwendfeier mit einem Länderschwerpunkt (nach Zypern, Schweden, Frankreich, Slowenien nun Kolumbien) kam gerade bei den reichlich vorhandenen aufgeschlossen und jüngeren Besuchern toll an. Die viertelstündige Verspätung (wo steht eigentlich, wann es sein muss?) beim Entzünden des Feuers und die Neuinszenierung ohne Feuerrede aber mit Lichtertanz missfiel nur einer Minderheit. Die Tanzbegeisterten und an internationaler Kultur Interessierten nahmen auch diese Programmänderung aufgeschlossen mit und setzten dann ne heiße Sohle fort.

Das Motto des Jahres 2012 „Bella Italia“ lässt eine spritzige Fortsetzung dieser Serie erwarten.

 

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